Forschungsprojekt "Hybrid Grids Demo" präsentiert

29.05.2015

Gruppenfoto Pressekonferenz
Foto: Alfred Mayer

Stadtwerke Hartberg setzen mit Partnern neue Maßstäbe in der Energiewirtschaft

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 29. Mai 2015 wurde von den Stadtwerken Hartberg und Vertretern der Projektpartner das neue Forschungsprojekt "Hybrid Grids Demo" der Öffentlichkeit präsentiert:

Am 28. April war Kick-Off für das knapp vier Millionen Euro Forschungsprojekt „Hybrid Grids Demo“ der FH Burgenland (abgewickelt über die Forschungstochter Forschung Burgenland GmbH) mit Standort Pinkafeld. Das Projekt geht der Frage nach, wie das Energieversorgungs- und Energienutzungssystem einer Stadt so flexibilisiert werden kann, dass die Stadt als „Energieschwamm“ das Energiedargebot im Stadtgebiet und dem Umland optimal aufnehmen und abgeben kann. „Die erneuerbaren Energieträger sind in ihrem zeitlichen Ablauf der Erzeugung nicht uneingeschränkt regelbar. Wir möchten mit dem Projekt zeigen, wie man mehr Flexibilität schafft“, sagt Projektleiter Markus Puchegger. „Wir betrachten das Stromnetz nicht separat, sondern bringen verschiedene leitungsgebundene Energieträger, also Strom, Wärme und Gas, auf ein gemeinsames Optimum.“ Das ist dann das sogenannte Hybrid Grid.

In der Weitverfolgung der seit vielen Jahren eingeschlagenen ökologisch orientierten Unternehmensstrategie werden die Stadtwerke Hartberg diese zukunftsträchtige und „neue“ Art der Energiewirtschaft in Hartberg in Form eines Pilotprojektes realisieren und damit abermals neue Maßstäbe als „d e r   ökologische Leitbetrieb“ in der Region Hartberg setzen. Die Stadtwerke Hartberg sind als einer der Hauptpartner dieses großen Forschungsprojektes mit der Durchführung und Ausarbeitung dieser wichtigen Projektarbeiten beschäftigt.

Als Testobjekte für das drei Jahre dauernde Projekt dienen ausgewählte Demonstrationsobjekte wie Schulen, Wohnhäusern, Büros und Gewerbebetriebe, die sich im Netzgebiet der Stadtwerke Hartberg befinden. Auch die Wärme- und Kälteversorgung des gesamten Ökoparks wird mit eingebunden. An die Betreiber dieser Testobjekte werden Empfehlungen ausgegeben, wie sie den effizienten Betrieb des energieträgerübergreifenden Netzes unterstützen können.

Ziel des dreijährigen Forschungs- und Demonstrationsprojektes ist es, aus den Erfahrungen Lösungsansätze für hybride Netze in unterschiedlich großen Städten abzuleiten.

Projektpartner:

Forschung Burgenland GmbH
Stadtwerke Hartberg Verwaltungs Gesellschaft m.b.H.
General Electric Austria GmbH
Venios GmbH
TBH GmbH
4ward Energy Research GmbH
TU Wien - Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe

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