BDI-BioLife Science eröffnet Algenproduktionsstätte

30.11.2018

BDI Eröffnung oekopark Hartberg
Foto: Wirtschaftsregion Hartberg

 

Heute eröffnete das Unternehmen BDI-BioLife Science im Beisein vieler Ehrengäste - darunter LR Barbara Eibinger-Miedl - seine neue Algen-Produktionsstätte am oekopark Hartberg. Mittels eines weltweit einzigartigen Reaktorsystems wird dort ab sofort der Wertstoff Astaxanthin aus einer Grünalge für die Nahrungsmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie hergestellt. Die Wirtschaftsregion, die Stadt und der oekopark Hartberg freuen sich über diesen  Vorzeigebetrieb im Bereich BioScience, Chemie und Innovation und wünschen viel Erfolg!

Biologisch und schön durch Innovation

Schönheit hat ihren Preis. Am Standort Ökopark Hartberg kostet sie rund 16 Millionen Euro. Soviel investierte die steirische BDI in die Realisierung der ersten Industrieanlage zur Produktion von Algenbiomasse für die Schönheits- und Gesundheitsindustrie.

Natürliches Astaxanthin ist ein veganer, roter Farbstoff und gilt als „Diamant“ unter den Radikalfängern und Antioxidantien. Seine hervorragenden, positiven Wirkungen werden von zahlreichen Studien belegt, die Nachfrage nach dem Produkt ist entsprechend.
Grund genug für die steirische BDI-BioEnergy International, sich dem Thema zu widmen. Seit mehr als 20 Jahren entwickelt das dynamische Unternehmen aus der Steiermark immer wieder neue, geniale Technologien zur Verwertung von Stoffen aller Art. Ursprünglich bekannt geworden ist der Anlagenbauer mit Sitz in Raaba-Grambach durch ein spezielles Verfahren zur Herstellung von Biodiesel aus Altspeiseöl und Tierfetten. Nun zeigt der innovative Betrieb erneut auf, wie man aus Algen biologisch hochwertige Produkte herstellen kann. Neuester Coup der BDI: Schönheit dank Alge!
In der Kosmetik- und Pharmaindustrie ist der natürliche Farbstoff Astaxanthin ein stark nachgefragtes Produkt und wird vorrangig als Anti-Aging-Mittel, Entzündungshemmer und UV-Schutz eingesetzt: „Astaxanthin ist ein hoch wirksamer Zell- und Membranschutz. Er schützt und unterstützt das Hautgewebe und limitiert damit Gewebeschädigungen um ein Vielfaches“, wissen Wilhelm Hammer und Helmut Gössler, die Gründer der BDI.
Gewonnen wird der wertvolle Stoff aus reinster Algenbiomasse. Jahrelange Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Mikroalgen ermöglichte der BDI nun den ersten Schritt in das Marktsegment „Life Science“.
„Durch intensive Eigenforschung ist es uns gelungen, ein neuartiges Produktionsverfahren zur Herstellung von Algenbiomasse zur Industriereife zu bringen“, erklärt BDI-BioLife Science Geschäftsführer Markus Dielacher. „Durch das in sich geschlossene Algenzuchtsystem wird eine standortunabhängige und vor allem garantiert konstante Produktion von qualitativ hochwertigem, natürlichem Astaxanthin sichergestellt.“
Mit der Gründung der Tochterfirma BDI-BioLife Science und dem Bau der ersten Industrieanlage zur Produktion von Algenbiomasse am Standort Ökopark Hartberg erweitert die BDI-Gruppe nun ihr Tätigkeitsfeld um die Bereiche „Nahrungsmittelergänzung“ und „Kosmetik“.

FAKTEN:
Spatenstich: Jänner 2018
Bauzeit: 10 Monate
Neue Arbeitsplätze: 20

WEB:
www.bdi-biolifescience.com
www.bdi-holding.com

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